Maßnahmen

Die Maßnahmen
Befindet sich ein Wohnobjekt in der Lärmschutzzone, werden die Aufenthaltsräume (Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer sowie Küchen) auf Antrag schalltechnisch überprüft und falls notwendig mit den erforderlichen Maßnahmen ausgestattet.
Unter anderem sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Verbesserung der Dichtheit der Fenster und Türen
  • Fenstertausch
  • Schalldämmlüfter

Die Lärmschutzmaßnahmen und der Finanzierungsbeitrag der Flughafen Wien AG sind davon abhängig, in welcher Fluglärmzone ein Wohnobjekt liegt. Das bedeutet, dass unter anderem die Lage des Wohnobjekts bestimmt, welche Maßnahmen konkret zur Anwendung kommen und wie hoch der Finanzierungsbeitrag durch die Flughafen Wien AG (50% oder 100%) ist.

Je nach Lage eines Wohnobjekts in den jeweiligen Fluglärmzonen werden verschiedene Lärmschutzmaßnahmen angeboten oder gefördert. Auch die Anzahl der Räume, die ausgestattet werden, richtet sich nach der Fluglärmzone, in der sich das Objekt befindet.

Je nach Lage eines Wohnobjekts in den jeweiligen Fluglärmzonen werden verschiedene Lärmschutzmaßnahmen angeboten oder gefördert. Auch die Anzahl der Räume, die ausgestattet werden, richtet sich nach der Fluglärmzone, in der sich das Objekt befindet.

Im Gutachten wird die erforderliche Maßnahme Fensterdichten oder -tausch ausgewiesen.

Schalldämmlüfter gewährleistet den hygienisch erforderlichen Luftwechsel in der Nacht, bei gleichzeitig geschlossenem Fenster. Er wird nur in der Nachtfluglärmzone für Schlafräume gefördert.

Die Flughafen Wien AG unterstützt EigentümerInnen von Einfamilienhäusern in der Tag Fluglärmzone 2 oder 3, die über einen eigenen Garten verfügen, bei der Errichtung eines Wintergartens.

Kommt das bauphysikalische Gutachten zum Ergebnis, dass die Sanierung nach dem Einbau neuer Schallschutzfenster nicht ausreicht, um die Ziele des Lärmschutzprogramms zu erreichen, besteht die Möglichkeit einer Sonderbauförderung.

Die Flughafen Wien AG verpflichtet sich, Liegenschaften, welche in der Tag- oder Nacht-Fluglärmzone 4 liegen, zum Verkehrswert abzulösen, wenn dies von den Liegenschaftseigentümern eingefordert wird.